Bairisch - Bayerisch

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Ergebnis

Bairisch - Bayerisch

Literatur - Muttersprache

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König LudwigI. von Bayern (1786-1868) hielt einer Legende nach die Schreibung mit "Y" für die griechische und damit erstrebenswerte Form | seither ist der Landesname dergestalt verbindlich festgelegt. Die Schreibung mit "i" hat sich später  durchgesetzt, um die sprachlichen Belange der Mundart Bairisch und davon abgeleitete Worte zu unterscheiden. So kann man im geschriebenen Taxt sofort erkennen, ob das Land oder die Sprache gemeint ist. Das ist auch insofern wichtig, als man nicht nur auf bayrischem Staastgebiet bairisch spricht, sondern auch  Mundarten in Österreich diesem Oberbegriff zuzuornen sind. Hingegen sind Schwäbisch und Fränkisch, zum Teil auch im Freistaat gesprochen, keine bairischen Mundarten.

Deutsche Schreibschrift

"Deutsche Schreibschrift" ist ein Sammelbegriff für die aus der Gotischen kursive
enstandenen Handschriftenin ihren verschiedenen Ausprägungen vom 14. Jahr-hundert bis heute. So könnte man Luthers Handschrift auch als "Sächsische Kurrent um 1500" bezeichnen. Von der schnellen Handschrift für den Alltag sind die aufwendig zu schreibenden Buchschriften zu unterscheiden, die ihrerseits Vorbild für die ersten Druckschriften waren. Hätte Luther seine Bibelübersetzung in Gothisch oder Schwabacher | also einer Bruchschrift | mit der Hand geschrieben, wäre er wohl damit nie fertig geworden. Zudem wäre alle Mühe vergebens gewesen, da ja die Vervielfältigung der Bibel durch Bleisatz und Druck und nicht durch händisches Abschreiben erfolgte.