Mundart A-Z
| Es gibt 8398 Einträge im Glossar. | ||
| Seiten: «1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 --> | ||
| Begriff | Erklärung | Beispiel |
| biberln lat. bibere | langsam und genußvoll trinken, manchmal auch pipperlngeschrieben: | z.B. bei der Wortverbindung pipperln – papperln – pupperln (Trinken, Essen, Liebe) |
| Biegl | Bügel > Fuß eins z.B. Ganserls |  |
| Bierlack | (oft auch nur Lack genannt) abgestandenes Tropfbier, sinngemäß wird daher auch schales Bier ohne Schaum so genannt , auch Hansl s.d. |  |
| Biernigl | ausgepichter Biertrinker, siehe auch Nigl | Â |
| Bierversilberer | alter für Bierkassier der Brauereien (von versilbern, zu Geld machen) |  |
| Bim | Straßenbahn > Läutgeräusch der Fußklingel |  |
| Bims | eine der vielen Ausdrücke von Brot, daher Bimsrutschen = Gurgel (in der das Brot hinunterrutscht) |  |
| Bindl (Bündel) | Krawatte > binden > Binde  |  |
| Binkl mdh. bunkel | 1) großes Bündel (aus büngel und dem got. punk, in der Verkleinerungsform auch Binkerl 2) abfällige Bezeichnung für einen zweitrangigen Kellner > Binkl | Herzensbinkerl > Lieblingskind |
| Birn | Birne > Kopf > Plutzer | An Kübel Wasser über di Birn |
| birnen | züchtigen, | Auf die Birn schlagen |
| bisserl | ein wenig | Â |
| Bittern | an Bittern ham, zornig sein, oder Ingrimm verspüren |  |
| Biz | alte Bezeichnung für Pülcher, Gauner, Strolch |  |
| Bißgurrn  mhd. gurre | zänkisches Weib, das sich den Vergleich mit einem bissigen Pferd gefallen lassen muß| (bissiger Gaul) |  |
| bla-bla | lautmalerisch > unverständlich sprechen > immer das Gleiche |  |
| blad | beleibt, dick, aufgebläht |  |
| Blada/er | ein ganz dicker Mann | Â |
| Bladl | 1) Blatt 2) Zeitung 3) Kartenblatt | I håb a schlecht's Bladl Ka Bladl vorm Mund nehmen |
| Blashütte | Puff |  |
| blattlvoll | ein Gefäß, das voll ist > eben das kein Blatt mehr reingeht. Blatt vor dem Mund |  |
| blattlwach | schlicht und einfach: betrunken | Â |
| Blaue | Die letzte Straßenbahn (mit blauer Laterne). Für alles letzte |  |
| Blaumasn | blutunterlaufene Blase > durch Quetschung | Â |
| Blausiegelbam | ein bestimmter Baum im Prater, wo man danach seinen Ollagummi mit- anheftete | Â |
| blazen | ergreifend weinen | Â |
| Bleamerl | Blume, Blümchen |  |
| bleankazn | alter Ausdruck zu zublinzeln | Â |
| Blech | Dose aus Aluminium, meist Bierdose. Aber auch Geld | Reib ume a sechzehner Blech. 16ner Blech > Bierdose der Ottakringer Brauerei |
| Blechkübel | altes, ramponiertes Auto |  |
| blechn | zahlen> Blech> also kein Papiergeld | Â |
| Blechtrottel | Computer, geile Schreibmaschine | Â |
| bled | blöd, dumm |  |
| Blinka | Blinker. Ein- und ausgehendes Warnlicht | Kånnst da den Strom fürn Blinka nimma leistn, blaader Beidl!- vergiß beim Abbiegen deinen Blinker nicht, edler Straßenteilnehmer > hier ist ein Radfahrer gemeint, der auf das handzeichen vergessen hat |
| blitzen | 1) jemand um die Zeche prellen 2) vom Radar erfaßt (geblitzt) werden 3) es blitzt! (Toilettenfehler) |  |
| blosn (blasen) | 1) kühlende Wirkung 2) Das Glied in den Mund nehmen du kannst mir an Hobel blasen | (Glied) blasen> kommt von aufblasen |
| Bluad | Blut > wird als Verstärkung einer Eigenschaft eingesetzt | bluatjung, bluatsauber |
| Bluadrausch | rot, wenn jemand rot sieht und dann nicht mehr weiß, was er tut |  |
| Blunzn | 1) Blutwurst 2) Schimpfwort für dicke Frau 3) Des ist mir blunzn – ist mir egal | So a blade (g'füllte) Blunzn! |
| Blunznstricker | ungeschickter Mensch, der mit seinen plumpen Fingern alles durcheinander bringt | Geh weg mit deine Wurschtfinger |
| Bluserl | ein deutlich schöner sichtbarer Busen | das Bluserl ist gut besucht |
| Blüah | In de Blüah gehen – verduften, verschwinden, in die Büsche gehen |  |
| blüatn | bluten | Då håb I mi ausblüat – finanziell übernommen |
| Blådern | Blase, bei Verbrennungen entstehen. Blådern (Brandblasen), | A Blådern reißen, hinfallen, aber auch eine Schlappe erleiden, A ganze Blådern, Jargon für Banda, Gang, Platte |
| blånk | ohne Geld, vollkommen abgebrannt, siehe auch stier und neger |  |
| Blått | beim Kartenspiel |  A guads Blått ham |
| Boanapartl  | Schwanz |  |
| Boch | Bach | Â |
| Bock | 1) Schuhe, meist spitz 2) keinen Bock auf etwas haben > keine Lust 3) als Turngerät 4) jemand einen Bock mit den Schuhen geben 5) aufbocken 6) als Sitz vom Motorrad | Kannst glei an Bock ham An Bock giaßn |
| Bockerl | 1) kleines Böcklein 2) Tannen-, Fichten-, Föhrenzapfen |  |
| Bockerlklauber | ärmere Waldgeher, die Zapfen zum Heizen sammeln (aufklauben) |  |
| Bofesenkammerl | Scherzwort für Gehirn |  |
| Botanik | Natur > Krauacker > mit dem Auto von der Straße abkommen | eben in der Botanik landen |
| Botschamber franz. | Nachttopf | Â |
| Bradl | (Schweins)braten | Â |
| Bradlbråder | Selcher, Fleischhauer |  |
| Bradlgeiger | Geiger bei Familienfesten, deren Hauptgage aus einem Abendessen (Bradl) bestand. | Â |
| Bramburi (Brandenburger) | Kartoffel. Kommt aus dem deutschen Brandenburg. Die bäuerliche Bevölkerung ißt weiter Erdäpfel, Erdbirnen, Erdbohnen oder Grundbirnen > Grumpirn. | Weinheber: ....d' Bramburi wern jetzt vornehm Kartoffeln und spreizen si gern. |
| brandeln | zahlen, dagegen die Red. es brandelt 1) es riecht nach etwas Verbranntem 2) es riecht nach Gefahr (Ganovensprache) | Â |
| Brandinäser | Branntweinschänke, werden leider immer weniger. Da konnte man schon in der Früh seinen Tee mit Rum, oder sei Beruhigungsviertel schlürfen. Außerdem hatten diese auch den Vorteil, daß man nach einer durchzechten Nacht gleich weitermachen konnte, wenn man partout nicht nach Hause gehen wollte | ein aufg'warmter Rausch |
| Brasslettn | mit Steinen besetztes Armband, aber auch Scherzname für Handschellen |  |
| bratschlågn | zu seinem eigenen Vorteil etwas abzweigen, meistens auf unredliche Art| dagegen jem. bratschlågn, dessen Widerstand überwinden |  |
| Braus | siehe > Saus und Braus | Â |
| Brausepulver | hat man früher , nach 1945 als Ersatz für ein süßes kohlensäuriges Getränk genommen > aufbrausen > wallen |  |
| brausn mhd.brusen | Brause > duschen | Geh di braus'n du Warmduscher! |
| Bredul  | Schwierigkeit. Ist leider im aussterben |  |
| bremassln, bremsln | ein kribbeliges Gefühl in der Haupt empfinden, als wäre man mit Brennesseln in Berührung gekommen |  |
| Bremsler | ein prickeln auf der Haut > bremasln | Â |
| Bremsn | große Bißfliege |  |
| brennen | zahlen (ähnlich brandeln), Er håt brennt (bezahlt), dagegen er ist brennt (schlau, gerissen) |  |
| Brettlhupfer | urspr. kleiner minderwertiger Holzschlitten, herabsetzend für kleines Auto/ wird heute als Schnaps auf einer Brettljause verstanden |  |
| Bretzn-, Bretzlbua | beim Heurigen, oder in Wiener Ausflugsgasthäusern boten sie (meist Jugendliche) ihre Bretzen, die sie auf einer Stange aufgereiht hatten, zum Verkauf |  |
| Brezn (Brezel) | 1) Laugengebäck 2) eine Brezn reißen, so stürzen, daß viel Arm - und Beingewirr entsteht. |  |
| Brocken/Bröckerl (Brocken) | großer stämmiger Mann > bewundernd |  |
| brockn | pflücken > Blumen, Beeren oder Schwämme pflücken |  |
| brodln | sieden > verschiedene Bedeutungen | 1) S’ Wåssa brodelt – es wallt auf 2) In dem Verein brodelt's – (es gärt, es ist etwas im Gange) 3) Der brodlt umanånd – (er trödelt, bringt nichts zuwege) |
| Brotlådn | Scherzname für Mund |  |
| Bruada | Bruder > Ausruf des Erstaunens | Bruada ums Eck |
| Brumma | Rüge > Abfuhr |  |
| brummen | unzufrieden sein | Â |
| brunzen | Harnlassen bei der Frau |  Brunzbuschen > anbrunzen, Oida Schneebrunza aber auch verbrunzt > verliebt |
| bruzzln | brodeln und prasseln > Brühe, brauen > Unruhe siedender Flüssigkeiten |  |
| Brüller | 2 Bedeutungen | i.d.Red. Der måcht an Brüller (er brüllt), jedoch: Er håt an Brüller > (Diamanten) |
| Brünnl | Quelle, Brunnen > Brünnlein > Agnesbrünnl |  |
| Bråder | schlechte Uhr, nach den Fleischbratern benannt, die zum Bratenwenden ein Gerät mit einem dem Uhrwerk ähnlichen Getriebe hatten |  |
| brådn | 1) ein Fleisch braten 2) um eine Frau werben > sie für sich erwärmen |  |
| Brånd                              | Kater nach einem Rausch | Der wird am Besten wieder mit einem Bier gelöscht |
| Brånntweiner | Spirituosenhändler, Schnapsladen |  |
| Bröselreibn | abwertend für Moped, wahrscheinlich vom Lautmalerischen (Zündapp!) |  |
| bröselreibn | (scherzhafte Anspielung auf X-Beine), während des Gehens mit den Knien aneinderstoßen (reiben) |  |
| Bschisterer (kriagn) | soviel wie ausgeschlossen werden, die Kündigung kriegen |  |
| Bsuff | notorischer Trunkenbold, einer der häufig b'soffn ist |  |
| Bua | Bube | Â |
| Buana | Kette zum Heben (mir nicht bekannt) | Â |
| Bubikopf | Mädchenkopf mit einem kurzen Haarschnitt |  |
| Buckelfünferln | den Buckel runterrutschen > Fünferln > befeuchten von Marken auf Seidenbändern am Brillantengrund |  |
| Buckerl | Verbeugung, Knicks | Â |
| Bucklkraxntrågn | Kraxe (Traggerät), in diesem Fall soll jedoch ein Mensch am Rücken (Buckl) getragen werden (Huckepack) – eine einladende Aufforderung, die man nicht gerne befolgt | Du kannst mi Bucklkraxntrågn |
| Bud/n/e | ein einfaches unaufgeräumtes Zimmer. Junggesellenwohnung, Arbeitsplatz, Studentenverbindungshaus |  |
| budern | Geschlechtsverkehr haben. Genaueres, sehr Interessantes mit E-Post anfordern | Â |
| Bug | Bügelfalte in der Hose |  |
| Bugl | 1) Buckl < bücken 2) Ende vom Brotlaib (Scherzl, s.d.) einen gebogenen Rücken machen |  |
| buglad | gebückt | Du buglada Maikäfer Du! - starkes Schimpfwort, da der Maikäfer so und so schon einen gekrümmten Rücken hat |
| bugsiern | wohin lenken, befördern (aus dem Seemännischen), den Bug in die Richtung bringen |  |
| Bumbfinewera | Pompes fune'bres > Leichengepränge. Bis in die 50er Jahre des vorigen Jahrhunderts waren die Leichenbestatter nach dem spanischen Hofzeremoniell gekleidet: Schnallenschuhe, schwarze Strümpfe mit künstlichen Waden, silberbestickte Fracks und Zweispitz mit Straußenfedern. |  |
| Bummerl | verschiedene Verwendungen 1) A Bummerl kriagn (Niederlage beim Kartenspiel) 2) beim Fúßballspeil er Tor erhalten 3) kleines Bierfaß 4) kleine, gedrungene Salatform (Bummerlsalat) |  |
| Bumsternazl | Ausruf der Verwunderung | Â |
| Burenheidl (heutel) | Heidl > Haut > Burenwurst | Â |
| Burnwuarstwåmpen          | dicker Bauch vom vielen Burenwurstessen |  |
| Buschenschank | die Urform des Heurigen, wo man mit einem ausgehängten Buschen die Ausschank des heurigen Weines ankündigte. Ein Buschenschank darf nur selbst gefechsten Wein ausschenken, meistens ohne Musik, somit eher etwas für die Weinbeißer. In Wien praktisch ausgestorben |  |
| Buschketterl, Buschkettn | kleines Bukett, Sträußchen |  |
| Buschn | 1) grüner Föhrenbuschen vor dem Haus des Weinhauers (siehe Buschenschank) 2) Schamhaare der Frau |  |
| Buserant | zudringlicher Einschmeichler | Â |
| Buserer | 1) Bandenspiel beim Billard 2) leichter Zusammenstoß zweier Autos |  |
| buserieren | stoßen, antreiben > Jemand um etwas bitten |  |
| Bussi/erl | zarter Kuß > Schallwort > auch Schmatz > schon etwas heftiger |  |
| busst /busseln | küssen > Busserl > zarter Kuß |  |
| Butterseitn | 1) positiv: bei jeder Gelegenheit auf die gute Seite gelangen 2) negativ: das Brot fällt immer auf die bestrichene Seite | Auf die Butterseit'n fålln |
| Buttn | 1) Butte > großes Holzgefäß, daß die Weinhauer zur Weinlese am Rücken getragen haben 2) egal sein | A gånze Buttn voll – eine Menge Des is mir buttn – ganz egal |
| Butz oder Burz | Kerngehäuse, | Mit Butz und Stingel nichts übriglassen > auch das Ungenießbare |
| Buzzi mhd. butze | Buzerl, liebes Kind > putzig |  |
| Büabl | Bübchen |  |
| Bücha | Pülcher > Gauner > Zuhälter |  |
| Büchse/rl | 1) Fut 2) Dose, Sparbüchse |  |
| Bürdl | alte Maßbezeichnung für eine Last, die man auf den Rücken tragen kann, meistens die Bürde Holz |  |
| Büttl | Holzzuber |  |
| Båbbla | Bettler, daher båbbeln, betteln |  |
| Båcherei | wortwörtlich Bäckerei, jedoch sinngemäß Sammelbegriff für alle Erzeugnisse des Zuckerbäckers |  |
| Båckhendlfriedhof | Scherzwort für dicken Bauch (vom vielen Båckhendl essen)| im 2. Weltkrieg wurde er, in Anbetracht der fehlenden Backhühner, in Erdäpfelkeller umgetauft |  |
| Bådewaschl | Scherzname für Badewärter |  |
| bålgen  | raufen > Balg > gefüllte Tierhaut > Zorn, auch herumbalgen, streiten, meist tun das Kinder |  |
| bålzn | jemand liebend umwerben |  |
| Bånkert mhd.banchart | ein auf der Bank gezeugtes (uneheliches) Kind > Bastard > Kübelkind, schlecht erzogen, |  |
| Bårt | Bart der håt an Bårt (versteckter Zorn, Ingrimm)| | Die Gschicht håt an Bårt (ist uralt) |
| BÃ¥rtwisch | Handbesen | Â |
| Båtzn | Ausdruck für: eine Menge, ein großes Stück oder viel. Nach dem im 15. Jhdt. in der Schweiz und in Süddeutschland verbreiteten Silberstück, dem Batzen | A Båtzn Geld |
| båtzwaach | ganz weich | Bei dir wer i båtzwaach |
| Bäckenhäusl | altes Schwertwort für Altersversorgungsanstalt, ehem. Armenhaus in der Währingerstraße Zum blauen Herrgott |  |
| bäule | gehen, verschwinden, abhauen. Den Platz mit Beulen verlassen. Aber auch bäulieren oder bäulisieren | Geh bäule, weil sonst fangst ane! |
| Böckeln | nach einem Goaßbock riechen, der ja bekanntlich fürchterlich stinkt |  |
| böhmakeln | wienerisch mit böhmischen Einschlag > behmakeln, böhmisch reden | Davon kommt das berühmte Wiener L aus Meidling und Floridsdorf. Das war schlicht und einfach das böhmische L, das die Wenzeln um die vorige Jahrhundertwende nach Wien mitgebracht haben. Es lebten zu dieser Zeit in Favoriten über 100.000 zugewanderte Tschechen, die sogar eine eigene Schule hatten. heute gibt es im dritten Hieb auch eine tschechische Schule |
| Börsl | Geldbörse |  |
| Calafati        †| Riesenfigur eines Chinesen im Wiener Prater |  |
| Cappy                              | Orangensaft (eigentlich Firmenmarke) |  |
| Chinesenschotter | Reis | Â |
| Christbam | Â Christbaum | Aufputzt wie a Christbam - im negativen Sinn bei einer Frau |
| Christbambrettln   †| große Füße ( vom hölzernen Christbaumfußkreuz) |  |
| Computerperle | Gespritzter aus dem Getränkeautomat |  |
| D | du | Was D varlierst, ersparst D eh morgen |
| d' | die | Â |
| d'runt | unten | Â |
| d's | das | Â |
| da | der | Â |
| dader/doder | hier, da | Â |
| dafur | dafür |  |
| daführn | niederfahren, auch zu Tode kommen |  |
| daham | Heim > zu Hause | Â |
| dalkerta / dalkert | dalken > dumm, ungeschickt | Â |
| damisch | 1) dämlich 2) schwindlig 3) stark 4) entsetzlich | D is aba damisch laut! |
| darennen | erreichen | Â |
| dasparn | ersparen | Â |
| dauni | hinunter, etwas hinunterwerfen | Den Schnuller dauni g'haut |
| davo | davon | Â |
| dazuschaun | aufpassen > jemand auffordern etwas zu tun | Â |
| Deandl | Mädchen > Herzallerliebste |  |
| Dedi | Kurzform von Teddybär |  |
| Dedl | Surm > Dummkopf > kurz für Thaddäus |  |
| Dei dei | kindisches Gehabe > Musik > Didel dumm dei | Â |
| deixeln                               | zustande bringen |  |
| Deka(gramm)Â Â Â Â (dkg)Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â Â | 10 Gramm | Â |
| deppert | dümmer als dumm |  |
| derglengen | erreichen > sich lang machen | Â |
| derisch/terisch                         | schwerhörig sein |  |
| des | das | Â |
| di | dich | Â |
| Dienststück | ein Polizeiakt, der mit der Funkstreife befördert werden soll, meistens aber etwas Gutes vom Würstelstand ist. Geheimsprache für den Funkverkehr |  |
| Ding | weiblicher Geschlechtsteil | Â |
| dippeln | Kartenspielen | Â |
| Dirndl | 1) Trachtenkleid 2) Mädchen > ausdirndeln > das Gewand ausziehen |  |
| Dischkurs | Streitgespräch > diskutieren l |  |
| do | doch | Â |
| Donauweiberl | Sagenfigur | Â |
| Dorotheum                     | Auktionshaus, besser als Pfandl für Pfandleihanstalt bekannt | Die alte Tante Dorothe |
| dra | dran | Â |
| Drachen | schiache Frau > Hausdrachen | Â |
| Drahdiwaberl | Kreisel > dreh dich Weibchen | Â |
| drahn | drehen, auch durchdrehen > nicht mehr bei Trost sein |  |
| Drahrer | eine Nacht durchmachen, durchdrehen < tanzen > Nachtschwärmer |  |
| Dreh (drehen) | verdrehen | Â |
| druck'n | drücken > ruckartig drehen. Mit der Hand einen Schlag versetzen > einen Abdruck hinterlassen. |  Z.B. I druck da glei ane, wannst weiter so teppert bist |
| dudeln | trinken > andudelt > betrunken > singen > jodeln > Gesang ohne Worte, oft mit Kopfstimme | Der Laut-Schan dudelt duliäh |
| Dukatenscheißer | Geldbeschaffer |  |
| Duliäh/Dulliöh | leichter Rausch > ausgelassene Stimmung > lautmalerisch von jodeln |  |
| dulli mhd. toll | sehr gut > jauchzend | Des is a dulli Weinderl |
| Dunsd | Dunst > Ahnung > Dampf > betrunken | Der håt kan Dunst davon |
| dupfen | eine Wunde abtupfen > aber auch begatten | Â |
| Durchhaus                   | Haus mit einem Durchgang, der zwei Straßen verbindet. Ausdruck beim Kartenspielen, wenn einer ununterbrochen gewinnt sagt man zu ihm > | Jetzt is åber aus, i bin jå ka -Durchhaus! |
| Durscht | Durst | Schad is um an jeden Durscht |
| Dutteln | Frauenbrüste | Na serwas, de håt åba urndliche Dutteln! |
| Däller | Teller |  |
Alle | | 1 | A | B | C | D | E | F | G | H | I | J | K | L | M | N | O | P | Q | R | S | T | U | V | W | X | Ü | Z | Å | Ä | Ö
| ||
| Definitiondrei | ||