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Alle Würste
Wurst & Co - Fleisch
ÂAlles Wurst! Der vielseitige Genuss aus der Pelle
Ob „es um die Wurst geht", jemand „mit der Wurst nach der Speckseite wirft" oder „alles ein Ende hat, nur die Wurst zwei" - kaum ein zweites Nahrungsmittel ist so fest im Sprachgebrauch der Deutschen verankert wie die köstliche Leckerei aus der Pelle. Aber nicht nur in Form von Redensarten ist die Wurst hierzulande in aller Munde. In keinem Land der Welt gibt es so eine große Wurstauswahl wie in Deutschland: Genießer können zwischen über 1.500 verschiedenen Sorten wählen. Das MAGGI KOCHSTUDIO verrät die besten Tipps und Tricks zur richtigen Lagerung und Zubereitung und hält außerdem köstliche neue Rezeptkreationen für alle Wurstliebhaber bereit.
Eine kleine Wurstkunde
Wurst wird in der Regel aus Fleisch, Speck, Salz und anderen Gewürzen hergestellt. Die Zutaten werden zu einer Masse verarbeitet und üblicherweise in Naturdärme oder Kunsthüllen gefüllt. Je nach Herstellungsverfahren unterteilt man die verschiedenen Wurstsorten in drei Gruppen: Rohwurst, Brühwurst und Kochwurst.
Rohwurst
Rohwürste bestehen aus rohem Fleisch und werden entweder frisch verzehrt oder getrocknet und geräuchert. Beim Trocknen und Räuchern entwickeln die Würste neben der Haltbarkeit ihre ganz besondere Geschmacksnote und die richtige Schnittfestigkeit. Rohwürste unterscheidet man nach streichfähigen Sorten - wie die nicht oder nur kurz gereifte Mett- und Teewurst - und schnittfesten Sorten. Zu letzteren gehören beliebte Wurstarten wie Salami und Landjäger.
Brühwurst
Als Brühwürste werden Wurstarten bezeichnet, die bei der Herstellung durch Brühen oder Backen gegart werden. Den roten Brühwurstsorten wird Pökelsalz beigefügt, den weißen Sorten Kochsalz. Zu den Brühwürsten gehören Wiener Würstchen und alle Arten von Fleischwurst wie Bierwurst und Leberkäse.
Kochwurst
Kochwürste werden überwiegend aus vorgekochten oder vorgebrühten Zutaten wie Fleisch, Innereien, Speck und Schwarten hergestellt. Nach dem Abfüllen in die Wursthülle werden sie erneut gekocht, einige Sorten zusätzlich geräuchert. Zu den bekanntesten Kochwurstarten gehören Blut- und Leberwurst sowie Pfälzer Saumagen.
Die Wurst ist nicht nur der Deutschen Liebling, deutsche Wurst ist dank ihrer Sortenvielfalt und hohen Qualität auch im Ausland sehr beliebt. Bereits im Mittelalter wurden hierzulande Vorschriften zur Wurstherstellung erlassen, und noch heute gibt es strenge Gesetze und Verordnungen. So ist zum Beispiel ein Mindestgehalt an schierem magerem Muskelfleisch für fast jede Wurstsorte vorgeschrieben.
Vorsicht: Empfindliche Delikatessen
Weder Fleisch noch Wurst lieben große Temperaturschwankungen. Speziell für den Transport im Sommer empfiehlt sich deshalb unbedingt eine Isoliertasche, wie sie in den meisten Lebensmittelläden erhältlich ist. Zu Hause angekommen, sollte die Wurst möglichst direkt in den Kühlschrank. Bei einer Temperatur von 0 bis +4°C ist das empfindliche Produkt dort am besten in einer Frischhaltedose aufgehoben.
Vakuumverpackte Wurst sollte übrigens genauso sorgsam behandelt werden wie frisch abgepackte. Eine Vakuum- oder Schutzgasverpackung kann die Haltbarkeit zwar verlängern, falsche Lagerung und unsachgemäßer Transport schaden der industriell verpackten Wurst aber genauso wie der Frischware.
Das Geheimnis knuspriger Bratwürstchen
Wer kennt das nicht: Der Herd ist bereits voller Spritzer, die Bratwurst aber immer noch nicht richtig kross. Mit der richtigen Bratmethode lässt sich das zum Glück ganz leicht vermeiden.
Damit die Bratwürste nicht austrocknen und schrumpfen, empfiehlt es sich, sie vor dem Braten einige Minuten in heißem Wasser ziehen zu lassen. Danach gut abtrocknen und ab damit in die Pfanne. Um zu vermeiden, dass die Bratwürste platzen, sollte man sie vor dem Erhitzen mehrere Male mit einem Zahnstocher einstechen. Besonders knusprig wird die Bratwurst, wenn man sie vor dem Braten in Mehl wendet oder ihr ein kurzes Bad in kalter Milch gönnt. So wird sie schön braun, ohne anzubrennen.
Kleiner Tipp für den ganz exklusiven Bratwurst-Genuss: Ein Zweig Rosmarin oder Oregano verleihen der deutschen Spezialität eine schöne mediterrane Note.
Vielseitigkeit in der Pelle
Viele Länder haben ihre ganz eigenen Wurstspezialitäten kultiviert und setzen sie für vielfältige kulinarische Leckerbissen ein. Ob man die berühmte Mailänder Salami lieber pur oder auf der Pizza genießt, die spanische Chorizo in eine kalte Tapasplatte oder in die Fabada - den berühmten Bohneneintopf - integriert, ist reine Geschmackssache. Auch deutsche „Klassiker" wie die Fleischwurst (auch Lyoner genannt) oder Bratwürstchen eignen sich hervorragend für allerlei Rezeptideen.
Die Beraterinnen vom MAGGI KOCHSTUDIO haben sich drei besonders raffinierte Kreationen zum Thema Wurst einfallen lassen. Wie wäre es zum Beispiel mal mit einem Wurstgulasch "Djuvec-Art"? Mit Bratwürsten, Paprikaschoten, Kidneybohnen und Chili verspricht dieses Gericht einen herzhaft-feurigen Gulasch-Genuss der besonderen Art.
Fleischwurst, Zucchini, Gnocchi, frischer Parmesan und Maggi fix & frisch Wurst-Pfanne „Bauern-Art" lassen sich im Nu in eine deftige Zucchini-Wurst-Pfanne verwandeln. Und wenn's mal etwas ganz Besonderes sein soll, dann ist die Wirsinglasagne mit Fleischwurst zu empfehlen. Frischer Wirsing, Fleischwurst und Lasagneblätter vereinen sich mit einer würzigen Sahnesauce und geriebenem Käse zu einem Ofengratin der Extraklasse.
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